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Brixen

Die Entstehung der tausendjährigen Stadt am Zusammenfluss von Rienz und Eisack geht zurück auf die
Schenkung des Gutshofes Prihsna durch den Karolingerkönig Ludwig das Kind an den Bischof von Säben
Zacharias im Jahr 901 n. Chr. Brixen war über Jahrhunderte Hauptort des gleichnamigen Fürstbistums und bis
1972 Residenz des Bischofs. Von der Bedeutung der Stadt als spirituelles und kulturelles Zentrum Tirols zeugen
heute noch zahlreiche Kulturschätze.
Brixen ist mit mehr als 19.000 Einwohnern nach Bozen und Meran die drittgrößte Gemeinde Südtirols und zugleich Sitz der Bezirksgemeinschaft Eisacktal. 73,1% der Einwohner sind laut Volkszählung des Jahres 2001 deutscher Muttersprache, 25,7% sind Italiener und 1,2% Ladiner.
Das Gemeindegebiet von Brixen erstreckt sich von 500 m bis 2.450 m Meereshöhe (Hauptort 560 m) und umfasst 84,86 Quadratkilometer. Zur Gemeinde gehören außer dem Altstadtbereich und den Stadtteilen Stufels, Milland und Kranebitt, sowie den angrenzenden Wohnbau-, Handwerks- und Gewerbezonen folgende Fraktionen: Albeins, Gereuth, Klerant, Karnol, Elvas, Afers, Mahr, Mellaun, Pairdorf, Untereben, Pinzagen, Plabach, St. Andrä, Tschötsch, St. Leonhard, Tötschling, Tils, Mairdorf, Kranebitt, Rutzenberg, Sarns.

Seit Jahren nimmt die Einwohnerzahl zu und erlebt Brixen in seiner wirtschaftlichen Entwicklung einen bemerkenswerten Aufschwung. Der Dienstleistungssektor und der Fremdenverkehr stellen mit 67,6% der Erwerbstätigen das Schwergewicht auf dem lokalen Arbeitsmarkt dar, gefolgt von der Industrie (19,3%), dem
Handwerk (6,8%) und der Landwirtschaft (6,4%).

Als Sitz der Philosophisch- Theologischen Hochschule am Priesterseminar (1607 gegründet) und seit 2001 auch der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen ist Brixen Universitätsstadt. Darüber hinaus verfügt Brixen über ein vielfältiges Bildungsangebot und hat sich mit seinen modernen Strukturen (u.a. dem FORUM) als Kultur- und Kongresszentrum profiliert.
 
 
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